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Selbsthilfe und Street Art

Öffentliche Zeichen setzen

“Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht zu Ende.”

Blogbeitrag von Leo, 17

Farbe auf den grauen Wänden Dresdens

Quelle: freepik.com

Dresden ist eine Stadt voller Gegensätze: prachtvolle Architektur neben grauen Plattenbauten, lebendige Subkultur neben historischem Erbe. Und mitten in dieser Mischung entsteht ein besonderer Raum für Ausdruck: die Street Art.

Ob rund um die Äußere Neustadt, an den Freiflächen der Gagfah-Wände, unter Brücken an der Elbe oder an Stromkästen in Striesen, Street Art wird in Dresden zu einer leisen, aber eindringlichen Sprache. Sie gibt Menschen die Möglichkeit, Gefühle, Krisen oder Hoffnungen sichtbar zu machen, und zwar genau dort, wo Alltag und Kunst sich begegnen: auf der Straße.

Manche reden mit Freunden, andere schreiben Tagebuch oder gehen in eine Gruppe. Und dann gibt es jene, die etwas ganz anderes tun: Sie gehen nach draußen, nehmen eine Sprühdose, Pinsel oder Kleister und verwandeln eine graue Wand in ein buntes Zeichen.

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